Hände zum Malen schön

Die Klaviervirtuosin
Caroline Perthaler
(1810–1873)

Taschenbuch mit CD
und zahlreichen Abbildungen
174 Seiten
Preis inkl. Versandkosten
23,50 Euro
  
Eigenverlag
Marlies Nussbaumer
Speckbacherstr 24/3
6020 Innsbruck
Austria




Inhalt
Die CD
Hörproben


Die Tiroler Klaviervirtuosin
Caroline Perthaler (1810–1873)

Vor dem geschichtlichen Hintergrund des
19. Jahrhunderts wird die Vita einer Musikerin aus Tirol gezeichnet.

Die aus Klausen gebürtige Caroline Perthaler startet noch vor Clara Wieck, verehelichte Schumann, eine zur damaligen Zeit bemerkenswerte Laufbahn als weitgereiste Konzertpianistin. Viel gerühmt, nicht nur von Goethe, verbringt sie ihre zweite Lebenshälfte vor allem als Pädagogin in München.

Umfassende Recherchen zu Caroline Perthalers Biographie bieten bisher unveröffentlichtes Quellenmaterial und Abbildungen.

Die dem Buch beiliegende CD enthält Kostproben aus Caroline Perthalers Repertoire. Marlies Nussbaumer hat sie aus den originalen Klaviernoten von Caroline Perthaler gespielt.



… so verdient Dem. Perthaler unter den Damen den ersten Platz, welche uns durch ihre Virtuosität auf dem Fortepiano ergötzten. Die Deutlichkeit und Präcision in ihrem Vortrage verdient hoch gerühmt zu werden; musterhaft ist ihr Anschlag, und die Haltung der Hand nebst Bewegung der Finger zum Malen schön …

Director Dr. Heinroth,
Allgemeine Musikalische Zeitung,
Leipzig, 25. März 1829


Inhalt

Einleitung
Caroline Perthalers Geburtsstadt Klausen.
Ein historischer Streifzug
Die Familie
Musikalische Ausbildung
Zu den Klavieren
Im Zentrum der Musik
Konzertwesen
Die Konzertreisen im Spiegel der Rezension
Begegnungen mit Johann Wolfgang von Goethe
Biedermeierliches Ambiente
Komponierende Frauen und ihre Netzwerke
Sehnsucht nach der Ferne
Das pädagogische Wirken
Zurück in Tirol
Die Notensammlung
Zeittafel


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Das Repertoire von Caroline Perthaler umfasste u. a. Werke von Halm, Herz, Kalkbrenner und Pixis.

1831 ließ sich die Pianistin in München nieder, wo sie als Klavierlehrerin sehr gefragt war und weiterhin konzertierte.

1834 trat sie eine Reise durch Österreich an, in den Jahren 1835-1836 war sie wieder in München.

1836 reiste sie über Triest nach Griechenland, kehrte wieder nach München zurück und unterrichtete dort von Beginn der vierziger bis in die siebziger Jahre.

Ihren Lebensabend verbrachte sie in Tirol.


Die CD

Jacques Blumenthal La Source. Caprice op.1

Jean (Johann) Perthaler Variationen über eine Arie aus der Oper »La straniera« von
Vincenzo Bellini

Jean Baptiste Cramer Douze Esquisses musicales et gracieuses: Nr. 11 »Les regrets« Larghetto con espressione

Hörprobe 01:15

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Johann Nepomuk Hummel 24 Grandes Études op. 125: Nr. 12 Allegro moderato assai

Hörprobe 01:21

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Charlotte Perthaler Variationen op. 2 über ein beliebtes Thema aus der Oper »Il barbiere di Siviglia« von Gioacchino Rossini

Sigmund (Johann) Perthaler Bearbeitung von Felix Mendelssohn-Bartholdy »Theme sans Variations«

Hörprobe 01:22

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Adolphe Henselt Romance op. 10

Hörprobe 02:20

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Frédéric Chopin Valse op. 64 Nr. 2

Christian Wanner »L’inquieto« Chanson
sans paroles

Hörprobe 02:33

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Anselm Hüttenbrenner Fantaisie tragique composé et dediée à Demoiselle Caroline Perthaler


 

»Hände zum Malen schön« erzählt nicht nur die aussergewöhnliche Geschichte der Virtuosin Caroline Perthaler aus Klausen in Südtirol im 19. Jahrhundert, sondern gibt Auskunft über das Konzertwesen, das biedermeierliche Ambiente, die Situation der komponierenden Frauen und ihre Netzwerke und die Sehnsucht nach der Ferne.




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